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Residenzmodell, Nestmodell - Modell Umgangsrecht, Modell Umgang

Modell Umgang - Modell Umgangsrecht: Residensmodell/ Nestmodell

Es gibt folgende Umgangsmodelle:

  1. Residenzmodell (Nestmodell)
  2. Wechselmodell
  3. begleiteter Umgang

(1) Residenzmodell oder Nestmodell

Der Klassiker unter den Umgangsformen ist das immer wieder vereinbarte Modell: alle vierzehn Tage am Wochenende von Freitag bis Sonntag mit den jeweils zweiten hohen Feiertagen zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie eine Ferien- und Feiertagsregelung.

Dabei gehen die Gerichte von dem im deutschen Recht herrschenden Grundsatz aus, dass das Kind einen festen Aufenthalt hat und das andere Elternteil nur über längere oder eben kürzere Zeit "besucht".

In den letzten Jahren wird aber immer wieder von diesem Ansatz Abstand genommen und gerade bei einer unmittelbaren Nähe des Vaters auch Tage innerhalb der Woche zum spielen, Fahrten zum Training und zur Hausarbeitenbetreuung vereinbart. Denn nicht selten wünschen sich Kinder einen längeren Umgang.
Sollten sie dies einrichten können und es nach Ihrem Ermessen auch im Sinne der Kinder ist, dann scheuen sie sich nicht, auch einen längeren Umgang in Angriff zu nehmen.

Weiterhin wäre es politisch auch zu überdenken, sich von der 14-Tage-Ausgangsbasis zu trennen. Dann wäre in vielen Beziehungen ein ganz anderer Verhandlungsspielraum möglich und viele Männer und auch Frauen würden anders zu Ihren Kindern und damit auch zum Umgang stehen.

Bitte zögern Sie nicht! Hilfe - besonders wenn Sie frühzeitig in Anspruch genommen wird - kann schnell und unkompliziert Probleme erkennen, Lösungswege erarbeiten und damit Streit vermeiden. Gerade bei Fragen des Umgangsrechts ist es sehr schwer, selber vollkommen ruhig zu bleiben um kühl und überlegt zu handeln. Eher ist die Problematik hoch emotional, was es umso schwerer macht, selbständig gute und somit langfristig tragfähige Konzepte zu entwickeln - selbst wenn Sie selber über das nötige juristische Wissen verfügen. [ ]

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