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Wechselmodell - Modell Umgangsrecht, Modell Umgang

Modell Umgang - Modell Umgangsrecht: Wechselmodell

Es gibt folgende Umgangsmodelle:

  1. Residenzmodell (Nestmodell)
  2. Wechselmodell
  3. begleiteter Umgang

(2) Wechselmodell

Das Wechselmodell bedeutet, dass die Kinder die Hälfte der Tage im Jahr bei jeweils einem Elternteil verbringen. Dabei sind viele verschiedene Möglichkeiten der Aufteilung gegeben. Der Wechsel kann nach Wochen oder Tagen oder auch nach Monaten gestaltet werden.

Der Grundgedanke des Modells ist, dass den Kindern beide Elternteile erhalten bleiben und diese genauso viel Zeit mit den Kindern verbringen. Weiterhin sind alle beide Elternteile in der Erziehungsverantwortung. Dies hat für die Eltern den Vorteil, dass sie mit der Kindererziehung nicht überlastet sind, dass sie beide weiter oder wieder voll arbeiten können und das den Kindern beide Bezugspersonen erhalten bleiben.

Gleichwohl der vielen Vorteile findet diese Regelung noch keinen Niederschlag im Gesetzeswortlaut und kann daher nur zwischen den Parteien vereinbart werden.

Bisher ist auch nicht abschließend geklärt, wie sich das rechtliche Verhältnis zwischen den Eltern gestaltet und ob beispielsweise ein Wechselmodell auch bei nichtbestehender gemeinsamer elterlicher Sorge möglich ist. Insbesondere ist ein großes Problem, wie der Unterhalt zwischen den Parteien vereinbart wird. Meist wird, wenn der Wechsel hälftig erfolgt, auch der Unterhalt nicht gezahlt oder nur anteilig.

Bitte zögern Sie nicht! Hilfe - besonders wenn Sie frühzeitig in Anspruch genommen wird - kann schnell und unkompliziert Probleme erkennen, Lösungswege erarbeiten und damit Streit vermeiden. Gerade bei Fragen des Umgangsrechts ist es sehr schwer, selber vollkommen ruhig zu bleiben um kühl und überlegt zu handeln. Eher ist die Problematik hoch emotional, was es umso schwerer macht, selbständig gute und somit langfristig tragfähige Konzepte zu entwickeln - selbst wenn Sie selber über das nötige juristische Wissen verfügen. [ ]

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