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Umgangsrecht im Ausland - Umgangsrecht Ausland

Umgangsrecht Ausland, Umgangsrecht im Ausland

Dieses Thema gliedert sich in 2 Abschnitte:

  1. Reisen - als Teil des Umgangs und der Ferienregelung - ins Ausland
  2. Gestaltung des Umgangsrecht, wenn ein Elternteil im Ausland lebt

(1) Reisen, als Teil des Umgangs und der Ferienregelung, ins Ausland:

Sollten sie in Ihrem Urlaub planen, ins Ausland zu verreisen, ist dies meist unproblematisch in Ihrer Urlaubsumgangszeit möglich.
Dabei sollten sie aber die Reisezeit und den Zielort dem anderen Elternteil bekannt geben.
Achten sie auf die Reisedokumente. Sollten sie ins Ausland fahren und über kein Sorgerecht verfügen, vereinbaren sie die Übergabe der notwendigen Dokumente. Nicht wenige Elternteile mussten ohne Dokumente starten und kamen dann bei Ein- oder Ausreise an der Grenze nicht weiter.
Weiterhin achten sie darauf, dass die Krankenversicherungsunterlagen und, so chronische Krankheiten vorliegen wie z.B. Diabetes, entsprechende Krankenunterlagen vollständig mitgegeben werden (Krankenversicherungskarte wie auch die Dokumente der Auslandskrankenversicherung).
Ebenso ist eine Vollmacht für nichtsorgeberechtigte Elternteile unverzichtbar. Sollten sie ins nicht deutschsprachige Ausland verreisen, ist immer die Sprache der Vollmacht fraglich. Bisher sind jedoch keine Fälle bekannt, bei denen eine deutsche Vollmacht nicht ausreichend war.
Weiterhin sollte sie sicherstellen, dass das sorgeberechtigte Elternteil telefonisch zu erreichen ist. Denn sollte es beispielsweise Problem beim Grenzübertritt geben, müssen die Beamten dort anrufen. Ist das Elternteil dann gerade nicht zu erreichen, sitzt man unter Umständen schon mal mehrere Stunden fest - bis Kontakt zum sorgeberechtigten Elternteil hergestellt werden konnte.

Versuchen sie die Ratschläge von Anfang an zu beherzigen. Dann steht einer ungestörten Reise ins Ausland nichts im Wege.

Sollte das andere Elternteil aber durch Vergesslichkeit oder vielleicht sogar aus Berechnung keinen Pass mitgeben oder die Vollmacht nicht unterzeichnet haben, kann die freie Umgangs- und Urlaubsgestaltung behindert werden.
In einem solchen Fall und um diesem zukünftig vorzubeugen bleibt Ihnen leider nur die Möglichkeit, nochmals vor Gericht zu gehen und das Fehlende entweder mit einzuklagen oder einen geschlossenen Vergleich zu ändern. Besser, es wird von vornherein daran gedacht, die Herausgabe der Papiere zu beantragen und dies entsprechend zu vereinbaren.

Bitte zögern Sie nicht! Hilfe - besonders wenn Sie frühzeitig in Anspruch genommen wird - kann schnell und unkompliziert Probleme erkennen, Lösungswege erarbeiten und damit Streit vermeiden. Gerade bei Fragen des Umgangsrechts ist es sehr schwer, selber vollkommen ruhig zu bleiben um kühl und überlegt zu handeln. Eher ist die Problematik hoch emotional, was es umso schwerer macht, selbständig gute und somit langfristig tragfähige Konzepte zu entwickeln - selbst wenn Sie selber über das nötige juristische Wissen verfügen. [ ]

Mit der staatlichen Prozesskostenhilfe (PKH) Verfahrenskostenhilfe (VKH) Rechtsbeistand erhalten.

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